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KALKSTEIN

KALKSTEIN

Werkstoff aus dem Meer

Als Kalkstein werden Sedimentgesteine bezeichnet, die überwiegend aus Calciumcarbonat in Form der Mineralien Calcit und Aragonit bestehen – so die fachliche und doch sehr nüchterne Beschreibung dieses traumhaft schönen Natursteins. Nun möchten wir Dich einladen auf eine Reise zu den zahlreichen Facetten von Kalkstein, dessen Ursprung auf dem Boden unserer Meere zu finden ist. Dort entsteht nämlich dieser einzigartige Stein aus fossilen Rückständen von Meerestieren und der chemischen Ausscheidung des Calciumcarbonats. Kalkstein findet sich in allen Ländern dieser Erde – auch in Deutschland. Vielleicht hast Du schon einmal vom Jura-Marmor, den Solnhofer Platten oder dem Muschelkalk gehört.

Jerusalem Kalkstein Gold-Grau getrommelt
Jerusalem Kalkstein Gold-Grau getrommelt
Jerusalem Kalkstein Gold-Grau getrommelt

Facettenreich – mit einem Wort lässt sich die Optik von Kalkstein gut beschreiben. Damit ist sowohl seine Farbgebung als auch sein Reichtum an Kontrasten gemeint. Im Einklang mit der Natur ist die komplette Erdton-Palette zu finden, inklusive heller Beigetöne als auch sanfte Grautöne – oftmals begleitet von Meeresschimmern und Muscheleinschlüssen. Kalkstein kann aber auch ganz anders – kontrastreich in unterschiedlichen Farbgebungen und mit deutlich sichtbarer Aderung. Keine Kalkstein-Platte gleicht der anderen und jede ist damit ein echtes Unikat.

Aufgrund seiner unterschiedlichen Erscheinungsformen und Möglichkeiten der Oberflächenbearbeitung ist Kalkstein ein Allrounder im Interior Design. Neben seinem Einsatz im mediterranen Wohnstil – für den er zweifelsohne am bekanntesten ist – macht er auch in der modernen Architektur eine gute Figur. Und nicht zuletzt spiegelt er die Geisteshaltung des Einrichtungstrends Wabi Sabi wieder.

Na, neugierig geworden? Dann lass Dich von unserem einzigartigen und vielfältigen Kalkstein-Sortiment inspirieren.

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Reinigung und Pflege von Naturstein

Care & Protection

Die Reinigung und Pflege von Naturstein

„Oh, Naturstein ist zwar wunderschön, aber doch sehr aufwendig in der Pflege!“ Das ist ein Satz, den wir immer wieder hören, der aber aus dem Bereich der Sagen und Mythen stammt. Grundsätzlich ist ein Natursteinboden ziemlich robust. Die Reinigung und Pflege eines Natursteins ist auch nicht mit mehr Arbeit verbunden als bei einem anderen Fußbodenbelag. Es gilt nur, ein paar Regeln zu beachten.

Die wichtigsten Do´s und Dont´s

Do´s – Darüber freut sich Dein Naturstein

1 | Imprägnierung

Das A und O für einen dauerhaft schönen Naturstein gerade im Innenbereich ist die Imprägnierung. Sie schützt den Stein vor eindringenden Flüssigkeiten, Fetten und Ölen. Am besten erfolgt die erste Imprägnierung nach dem Verlegen, aber noch vor dem Verfugen.

Wurde dann doch einmal etwas verschüttet, lässt sich dies einfach mit einem Tuch und Wasser entfernen. Nur zu lange solltest Du damit nicht warten, so dass die Flüssigkeit erst gar nicht in die Poren des Natursteins eindringen kann.

Je nach Anwendungsbereich solltest Du Deinen Naturstein einmal im Jahr bis alle vier Jahre imprägnieren. Zuvor reinigst Du den Stein bitte gründlich mit einem passenden Reiniger. Achte darauf, dass der Boden vollständig ausgetrocknet und fleckfrei ist. Aufbringen kannst Du die Imprägnierung mit einer Walze oder einem Wischer inkl. fusselfreiem Tuch. Wichtig dabei ist das gleichmäßige Auftragen und das Vermeiden von Tropfen und Pfützen. Auf der Oberfläche sollten Reste des Imprägniermittels nicht antrocknen, weshalb der Überschuss vor dem Trocknen vollständig abzureiben ist.

Für die Imprägnierung im Innenbereich empfehlen wir Dir z. B. den biologisch abbaubaren Anti Fleck W .

Mit Akemi Steinreiniger reinigst Du Deinen Naturstein bei starker Verschmutzung – oder auch bei der Bauendreinigung – gründlich.

2 | Alltägliche Reinigung

Für die alltägliche Reinigung reicht ein Besen oder Sauger, um groben Schmutz zu entfernen, und ein mild-alkalischer Reiniger, z. B. von Akemi, zum Wischen.

Als neutralen Reiniger empfehlen wir Dir das Akemi Crystal Clean Konzentrat.

3 | Hartnäckige Flecken

Sollte sich doch einmal ein Fleck oder eine hartnäckige Verschmutzung eingestellt haben, bieten Akemi oder Lithofin Reinigungsmittel, die Deinen Naturstein wieder wie neu aussehen lassen.

Hier findest du für jeden Fleck ein passendes Produkt:

Akemi Fleckfibel

Lithofleck Finder

Dont´s – Das mag dein Naturstein gar nicht

1 | Hochdruckreiniger

Gerade im Außenbereich kommen bei starken Verschmutzungen gerne Hochdruckreiniger zum Einsatz. Ohne spezielle Aufsätze, z. B. von Kärcher, raut dieser allerdings die Oberfläche Deines Natursteins auf und im schlimmsten Fall tragen auch die Poren und Fugen Schaden davon. Lauwarmes Wasser, ein Schrubber und beispielsweise der Grünbelag-Entferner von Lithofin reichen vollkommen aus, um von Pflanzen verursachte Verschmutzungen zu entfernen.

Als geeigneten Flächenreiniger empfehlen wir Dir den T-Racer T 350 von Kärcher.

Der Akemi Anti Grün Power entfernt einfach Grünbeläge im Außenbereich.

 

2 | Streusalz

Streusalz ist im Winter für Deine Wege aus Naturstein nicht geeignet. Davon ausgenommen sind unsere Produkte aus Granit, Gneis, Quarzit, Hartsandstein und einzelne Kalksteine bzw. Dolomite. Falls du Dir unsicher bist, beraten wir Dich hier gerne. Die größte Gefahr geht dabei vom Salz in Verbindung mit Wasser aus, denn das Salzwasser dringt in das Gestein ein. Nach der Verdunstung des Wassers bleiben dort Salzkristalle, die dem Stein kleine Risse zufügen. Dein Naturstein wird quasi von innen geschädigt – und das auf Dauer.

Greif stattdessen auf Split oder Spezialsand zurück. Diese sorgen ebenfalls für einen sicheren Tritt, schaden aber Deinem Naturstein nicht – und auch die Umwelt wird es Dir danken!

3 | Säurehaltige Mittel

Essig- bzw. säurehaltige Mittel eignen sich nicht zur Reinigung Deines Natursteins. Die Säure greift den Stein bzw. die Oberfläche an und lässt ihn bzw. sie matt und fleckig werden. Besser geeignet sind PH-neutrale oder mild alkalische Reiniger, z. B. Akemi Crystal Clean.

Natürlich beraten wir Dich gerne bei der richtigen Auswahl Deines Reinigungs- und Pflegemittels. Sprich uns gerne an.

Tel +49 (0) 8405 | 9266 819
Mail info@crafted-stone.de

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Die Eigenschaften und Vorzüge von Naturstein

EIGENSCHAFTEN

von Naturstein

Wie bereits in anderen Beiträgen erwähnt, verfügt Naturstein nicht nur über eine einzigartige Optik, sondern auch über einige praktische Eigenschaften. Wir haben diese hier für Dich in 10 Punkten zusammengefasst.

1 | Langlebigkeit

Historische Bauten und jahrhundertealte Böden sprechen eine eindeutige Sprache: Ein Natursteinboden hält und hält und hält. Es lohnt sich, einmalig zu investieren und auf lange Sicht Freude an diesem Boden zu haben.

2 | Widerstandsfähigkeit

Ein echter Natursteinboden steckt so einiges weg. Kleinste Kratzer verschwinden durch die tägliche Nutzung mit der Zeit von selbst und eine unbemerkte Wasserpfütze macht dem Stein nichts aus, denn er kann, anders als Holz, nicht aufquellen. Und: Naturstein ist nicht brennbar und entspricht der Baustoffklasse A nach DIN4102.

3 | Ein Stück Natur

Naturstein enthält keine Chemie oder Schadstoffe. Auch bei dessen Gewinnung und Verarbeitung kommen keine chemischen Keulen zum Einsatz. Wer also Wert auf einen gesunden Bodenbelag legt, ist hier genau richtig.

4 | Jede Platte ein Unikat

Aus der Erde für die Welt – über Jahrmillionen durch geologische Vorgänge im Erdreich gewachsen, ist jede Fliese oder Platte so unverwechselbar wie ein Fingerabdruck.

5 | Hervorragende Wärmeleitfähigkeit

Gute Nachrichten (nicht nur) für Frostbeulen: Naturstein glänzt mit einer ausgezeichneten Wärmeleitfähigkeit. Eine Fußbodenheizung in Verbindung mit einem Natursteinboden ist daher optimal. Auch im Freien speichert der Naturstein die Sonnenwärme des Tages und sorgt nach Sonnenuntergang noch lange für Wärme von unten.

6 | Haptisches Erlebnis

Naturstein fühlt sich wahnsinnig gut an: Die Oberflächenbearbeitung nimmt nicht nur Einfluss auf die Optik und den Charakter des Natursteinbodens, sie verschafft auch ein haptisches Erlebnis.

7 | Rutschhemmende Wirkung

Steinstruktur und Oberflächenbearbeitung machen es möglich: Ein Natursteinboden – gerade in den von Crafted Stone angebotenen Oberflächenvarianten spaltrau, gestrahlt oder gebürstet – bietet eine rutschhemmende Wirkung. Somit gibt er – im Gegensatz zu vielen Keramik-Fliesen – auch im Nassbereich guten Halt.

8 | Tiere lieben Naturstein

Ein Natursteinboden gibt Tierpfoten einen sicheren Halt. Zudem speichert er im Winter bei Sonneneinstrahlung Wärme und bietet im Sommer im Schatten ein kühles Plätzchen. Tiere und Naturstein passen gut zusammen!

Aus der Erde für die Welt – über Jahrmillionen durch geologische Vorgänge im Erdreich gewachsen, ist jede Fliese oder Platte so unverwechselbar wie ein Fingerabdruck.

9 | Unproblematische Reinigung und Pflege

Wer ein paar Punkte, wie den Verzicht auf säurehaltige und stark scheuernde Reinigungsmittel, beherzigt, hat mit Pflege und Reinigung von einem Natursteinboden keinen großen Aufwand. Mehr Tipps und Tricks zur Reinigung und Pflege Deines Natursteinbodens findest Du hier

10 | Vielseitig einsetzbar

Im Haus können Natursteinfliesen in allen Räumen verlegt werden – auch in beanspruchteren Bereichen wie Küche und Bad. Gestalterisch entfalten sie aber auch im Wohn- oder Schlafzimmer eine stilvolle und wohltuende Wirkung. Für den Outdoor-Bereich eröffnet Naturstein ein großes Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten: auf der Terrasse, als Gehwegplatten, als Rondell oder zur Gestaltung einer Outdoordusche – Du kannst Deiner Kreativität freien Lauf lassen!

Überzeugt? Dann sprich uns gerne an. Wir beraten Dich bei der Auswahl Deines passenden Natursteins.

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NATURSTEIN

Ein Material aus der Natur

Wer sich für Naturstein entscheidet, tut dies aus gutem Grund. Hier trifft eine ausgezeichnete Ökobilanz auf praktische Eigenschaften und einen einzigartigen Look.
Naturstein ist ein Baumaterial, das nahezu fertig in der Natur „gewachsen“ ist. Er ist im Laufe von Jahrmillionen ohne das Zutun des Menschen und ohne von außen zugeführte Energie entstanden. Lediglich beim Abbau und der Bearbeitung des Steins wird Energie benötigt – im Vergleich zu anderen Baustoffen ist der Verbrauch allerdings eher gering. Damit knüpft die Verwendung von Naturstein an das gewachsene ökologische Bewusstsein der Menschen an.

Der Abbau in den Steinbrüchen erfolgt heutzutage weitgehend ohne Sprengungen, das heißt, es wird sehr materialschonend gearbeitet. Stattdessen werden mit Seilsägen oder Sägebaggern große Steinblöcke herausgeschnitten, die zur Weiterverarbeitung in die jeweiligen Werke vor Ort transportiert werden. Dies geschieht – je nach Verwendungszweck – in sehr unterschiedlicher Form. Beispielsweise werden für Bodenplatten mit Gattersägen oder großen Kreissägen längliche Platten, sogenannte Schnittlinge, oder große Rohtafeln produziert. Diese werden im weiteren Prozess auf die von uns gewünschten Maße zugeschnitten.

Nun geht es an die Oberflächenbearbeitung – dem Herzstück des gesamten Produktionsprozesses, denn hier erhält der Stein seine letztendliche Haptik und auch Farbintensität. Er kann unter anderem gesägt, geschliffen, gebürstet, gestrahlt, geflammt, getrommelt oder antik bearbeitet werden. Wobei ein und derselbe Stein je nach Bearbeitungsform ganz anders aussehen kann und damit im Interior auch eine sehr unterschiedliche Wirkung entfaltet. Ist dieser Produktionsschritt abgeschlossen, wird der Stein in Holzkisten oder auf Paletten gepackt und auf die Reise zu seinem Abnehmer geschickt.

Natürlich entstehen sowohl beim Abbau als auch bei der anschließenden Weiterverarbeitung Steinabfälle. Diese werden – wenn sie unmittelbar im Steinbruch anfallen – dort auch gleich wieder zum Verfüllen abgebauter Teile verwendet. Die Gesteinsreste, die bei der Produktion anfallen, können im Garten- und Landschaftsbau, z. B. für den Bau von Mauerwerk und Wasserläufen, oder zur Herstellung von Schotter genutzt werden. Somit geht im gesamten Kreislauf der Natursteingewinnung und -verarbeitung nichts verloren und Du kannst guten Gewissens auf Naturstein als Baumaterial zurückgreifen.

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wabi sabi

wabi sabi

Die Vollkommenheit des Unperfekten

Wabi Sabi ist ein Einrichtungstrend, der in Deutschland und Europa noch nicht viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Er folgt nicht den neuesten Modetrends und richtet sich auch nicht am aktuellen Lifestyle aus. Wabi Sabi ist vielmehr eine Geisteshaltung, die sich ebenso im Interior Design widerspiegelt. Machen wir aber erst einmal einen kleinen Ausflug zum Ursprung von Wabi Sabi.

Wabi Sabi kommt aus dem Japanischen. Das Wort „Wabi“ heißt wörtlich übersetzt traurig, verlassen oder allein und drückt Einfachheit und Unvollkommenheit aus. „Sabi“ bedeutet alt sein, vergehen, Patina ansetzen und zeigt die Wirkung der Zeit auf ein Objekt. Zusammengenommen steht Wabi Sabi also für die Idee der Wertschätzung des Alterns, der Fehler und der Schönheit der Auswirkungen von Zeit und Unvollkommenheit. Wabi Sabi Interior wird auch als der unperfekte Purismus bezeichnet.

Das klingt für Dich etwas abstrakt? Dann werden wir doch konkreter. Wabi Sabi heißt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, alte und gebrauchte Gegenstände zu pflegen, ihnen einen Platz einzuräumen, der sie ihre Geschichte erzählen lässt, sowie einfache, lokale Produkte und Naturmaterialien von hoher Qualität einzusetzen. Denn je zurückhaltender ein Stil und seine Formensprache, umso mehr Bedeutung kommt den verwendeten Materialien zu. Farblich bewegt sich der Wabi-Sabi-Stil im gesamten Bereich der Naturtöne, von warmen Erdfarben bis hin zu verschiedenen Grautönen. Diese können auch gerne miteinander kombiniert werden, ohne das eine unruhige Atmosphäre entsteht oder es gar bunt erscheint.

Mit unseren einzigartigen Natursteinen schaffst Du eine perfekte Grundlage für das Wabi-Sabi-Interior. Wie z. B. mit unseren Aurora Timeless Natursteinfliesen, die aus den ägyptischen Bergen des Sinai stammen. Ihre samtig weiche Oberfläche lädt zum Berühren ein und schafft einzigartige haptische Momente.

Oder lasse Dich von unserer naturgespaltenen Quarzitfliese Hellas in eine unperfekte Welt entführen, die Werte und Lebensräume bewahrt. Kombiniert mit Möbeln aus Altholz, Stoffen aus Naturfasern wie Wolle, Baumwolle, Leinen oder Jute in dezenten Farben und Mustern sowie handgeformter Keramik schaffst Du Dir einen einzigartigen Wohlfühlraum im Stil von Wabi Sabi.

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