NATURSTEIN

Ein Material aus der Natur

Wer sich für Naturstein entscheidet, tut dies aus gutem Grund. Hier trifft eine ausgezeichnete Ökobilanz auf praktische Eigenschaften und einen einzigartigen Look.
Naturstein ist ein Baumaterial, das nahezu fertig in der Natur „gewachsen“ ist. Er ist im Laufe von Jahrmillionen ohne das Zutun des Menschen und ohne von außen zugeführte Energie entstanden. Lediglich beim Abbau und der Bearbeitung des Steins wird Energie benötigt – im Vergleich zu anderen Baustoffen ist der Verbrauch allerdings eher gering. Damit knüpft die Verwendung von Naturstein an das gewachsene ökologische Bewusstsein der Menschen an.

Der Abbau in den Steinbrüchen erfolgt heutzutage weitgehend ohne Sprengungen, das heißt, es wird sehr materialschonend gearbeitet. Stattdessen werden mit Seilsägen oder Sägebaggern große Steinblöcke herausgeschnitten, die zur Weiterverarbeitung in die jeweiligen Werke vor Ort transportiert werden. Dies geschieht – je nach Verwendungszweck – in sehr unterschiedlicher Form. Beispielsweise werden für Bodenplatten mit Gattersägen oder großen Kreissägen längliche Platten, sogenannte Schnittlinge, oder große Rohtafeln produziert. Diese werden im weiteren Prozess auf die von uns gewünschten Maße zugeschnitten.

Nun geht es an die Oberflächenbearbeitung – dem Herzstück des gesamten Produktionsprozesses, denn hier erhält der Stein seine letztendliche Haptik und auch Farbintensität. Er kann unter anderem gesägt, geschliffen, gebürstet, gestrahlt, geflammt, getrommelt oder antik bearbeitet werden. Wobei ein und derselbe Stein je nach Bearbeitungsform ganz anders aussehen kann und damit im Interior auch eine sehr unterschiedliche Wirkung entfaltet. Ist dieser Produktionsschritt abgeschlossen, wird der Stein in Holzkisten oder auf Paletten gepackt und auf die Reise zu seinem Abnehmer geschickt.

Natürlich entstehen sowohl beim Abbau als auch bei der anschließenden Weiterverarbeitung Steinabfälle. Diese werden – wenn sie unmittelbar im Steinbruch anfallen – dort auch gleich wieder zum Verfüllen abgebauter Teile verwendet. Die Gesteinsreste, die bei der Produktion anfallen, können im Garten- und Landschaftsbau, z. B. für den Bau von Mauerwerk und Wasserläufen, oder zur Herstellung von Schotter genutzt werden. Somit geht im gesamten Kreislauf der Natursteingewinnung und -verarbeitung nichts verloren und Du kannst guten Gewissens auf Naturstein als Baumaterial zurückgreifen.

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